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Girokonto Schweiz: Was deutsche Einwanderer über das Schweizer Privatkonto wissen müssen

Aktualisiert: 30. Apr.

Wer aus Deutschland in die Schweiz zieht, merkt schnell: Viele Dinge funktionieren ähnlich, heissen aber anders. Das gilt auch für Bankkonten, Karten, Rechnungen und Überweisungen. Wir erklären dir alle Besonderheiten und zeigen dir, wie du das passende Bankkonto findest.


Girokonten Schweiz


Auf einen Blick

Ein Privatkonto (vergleichbar mit dem deutschen Girokonto) ist in der Schweiz zentral für den Alltag – vom Lohnempfang bis zur Bezahlung von QR-Rechnungen. Besonders beliebt sind kostenlose Smartphone-Banken wie Yuh, Zak oder neon. Klassische Banken bieten mehr Beratung, sind aber oft deutlich teurer. Die Kontoeröffnung ist mit Schweizer Wohnsitz meist einfach und häufig komplett digital möglich.


Wichtigste Punkte zum Schweizer Privatkonto

  • Kostenlose Konten: Schweizer Anbieter wie Yuh, Zak oder neon bieten oft gebührenfreie Kontoführung inkl. Debitkarte. Das beste Konto findest du in unserem grossen Privatkonto/Girokonto-Vergleich.


  • Klassische Banken: UBS, Raiffeisen, Kantonalbanken oder PostFinance mit Filialnetz und Beratung, aber meist CHF 5–20 pro Monat.


  • Multiwährungskonten: Für Deutsche in der Schweiz sind Multiwährungskonten besonders praktisch. Gute Optionen sind Swissquote (Banking + das grösste Trading-Angebot der Schweiz) sowie Yuh und Alpian mit einfacher App und flexiblen Währungen.


  • Für Einwanderer wichtig: Schweizer Arbeitgeber zahlen Löhne fast immer nur auf ein Schweizer Konto (CH-IBAN).


  • Kontoeröffnung: In der Regel mit Ausweis, Schweizer Adresse und ggf. Arbeitsvertrag – oft vollständig per App möglich


  • Zahlungen in der Schweiz: QR-Rechnungen, Apple Pay & Co. und TWINT sind Standard im Alltag


  • Einlagensicherung: Bei Schweizer Banken sind Guthaben bis CHF 100’000 pro Kunde und Bank geschützt (über esisuisse).




Girokonto heisst in der Schweiz Privatkonto

Der wichtigste Unterschied beginnt bereits bei der Sprache. Der Begriff Girokonto ist in der Schweiz nicht gebräuchlich. Schweizer Banken sprechen meistens von einem Privatkonto. Manche Institute verwenden auch Bezeichnungen wie Lohnkonto, Zahlungskonto oder Alltagskonto. Gemeint damit jeweils ein Konto für den täglichen Zahlungsverkehr, also um Lohn zu empfangen, Rechnungen zu bezahlen, mit Karte einzukaufen, Bargeld zu beziehen und Geld zu überweisen. Auch andere Begrifflichkeiten unterscheiden sich. Der Geldautomat wird in der Schweiz Bancomat genannt und die deutsche Girocard gibt es in der Schweiz nicht. Stattdessen erhalten Kunden eine Debitkarte, entweder als Debit Mastercard oder Visa Debit. Im Alltag sagen viele Menschen zwar noch «EC-Karte», gemeint ist aber die Debitkarte von Visa oder Mastercard.


anbieten, sinnvoll sein. Zu den besten Anbieter gehören hier Swissquote, für alle die gratis Banking und das grösste Schweizer Trading-Angebot suchen oder die Smartphone-Banken Yuh oder Alpian.



Warum ein Schweizer Privatkonto notwendig ist

Deutsche Einwanderer müssen nicht zwingend ein Schweizer Bankkonto eröffnen. Theoretisch könnten sie ihr deutsches Konto behalten und Zahlungen weiterhin darüber abwickeln. In der Praxis wirst du damit aber schnell an Grenzen stossen. Denn Schweizer Arbeitgeber überweisen den Lohn normalerweise ausschliesslich auf ein Schweizer Konto. Vermieter, Krankenkassen, Steuerbehörden, Versicherungen und viele andere Rechnungssteller arbeiten ebenfalls mit Schweizer Zahlungsstandards. Viele Rechnungen werden als QR-Rechnung ausgestellt und lassen sich mit einem Schweizer E-Banking besonders einfach scannen und bezahlen. Für den Schweizer Alltag ist ein lokales Privatkonto somit die deutlich praktischere Lösung.



Kann man das deutsche Girokonto behalten?

In vielen Fällen können deutsche Einwanderer ihr deutsches Girokonto behalten, sofern die deutsche Bank eine Wohnadresse in der Schweiz akzeptiert. Das ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Manche Institute erlauben die Weiterführung mit Wohnsitz im Ausland problemlos, andere verlangen zusätzliche Angaben oder schränken gewisse Leistungen ein.

Ein deutsches Konto kann sinnvoll sein, wenn du weiterhin Zahlungen in Euro leistest, Geld nach Deutschland überweist oder eine deutsche Kreditkarten nutzen willst.



Welche Banken gibt es in der Schweiz?

Neben der Grossbank UBS spielen die Kantonalbanken eine wichtige Rolle. Fast jeder Kanton hat eine eigene Kantonalbank. Daneben gibt es die Raiffeisenbank, die genossenschaftlich organisiert ist. Daneben gibt weitere schweizweit tätige Banken, wie beispielsweise die Migrosbank oder die PostFinance sowie lokal tätige Regionalbanken. In den letzten Jahren sind zudem Smartphone-Banken wichtiger geworden. Die Neobanken Neon, Yuh und Zak richten sich an Kunden, die ihr Konto per App nutzen möchten.


Welches Schweizer Konto ist das beste?

Das beste Privatkonto hängt stark von deinem Nutzungsverhalten ab. Einen detaillierten Überblick findest du in unserem Privatkonto/Girokonto-Vergleich – hier die Kurzfassung:


Kostenlose Konten

Yuh, Zak und neon bieten kostenlose Kontoführung inkl. Debitkarte. Ideal für günstiges, komplett digitales Smartphone-Banking


Klassische Banken

UBS, Raiffeisen, Kantonalbanken oder PostFinance bieten Beratung und Filialnetz, kosten aber meist CHF 5–20 pro Monat. Sinnvoll für persönliche Betreuung.


Multiwährungskonten

Swissquote bietet das grösste Trading-Angebot der Schweiz kombiniert mit Banking und Multiwährungskonto. Auch bei den Smartphone-Banken Yuh und Alpian sind Multiwährungskonten verfügbar. Wer regelmässig verschiedene Währungen nutzt, kann so unnötige Wechselkosten vermeiden.


Kontoeröffnung in der Schweiz

Die Eröffnung eines Schweizer Privatkontos ist für deutsche Staatsangehörige in der Regel unkompliziert, sobald ein Wohnsitz in der Schweiz besteht. Typischerweise verlangen Banken einen gültigen Reisepass oder Personalausweis, eine Schweizer Wohnadresse und gegebenenfalls eine Aufenthaltsbewilligung, Meldebestätigung, einen Mietvertrag oder einen Arbeitsvertrag.


Bei klassischen Banken kannst du das Konto in einer Filiale eröffnen. Dort werden deine Personalien geprüft, die Kontomodelle erklärt und die Unterlagen unterschrieben. Viele Banken bieten mittlerweile auch eine Online-Eröffnung an. Digitale Banken wie Swissquote, Yuh oder Zak setzen ohnehin auf die Eröffnung per App. Dabei erfolgt der vollständige Kontoeröffnungsprozess digital. Manche Banken sind bei frisch Zugezogenen flexibler als andere. Falls eine Bank noch keine Kontoeröffnung ermöglichen will, weil zum Beispiel die Wohnsitzbestätigung fehlt, kann es sich lohnen, bei einer anderen Bank nachzufragen.



Was ein Schweizer Privatkonto im Alltag leistet

Ein Schweizer Privatkonto dient dem täglichen Zahlungsverkehr. Du kannst deinen Lohn empfangen, Rechnungen bezahlen, Daueraufträge einrichten, Geld an andere Personen überweisen, mit der Debitkarte einkaufen und Bargeld am Bancomat beziehen. In der Schweiz ist die IBAN die zentrale Kontonummer. Anders als in Deutschland werden Kontonummer und Bankleitzahl im Alltag praktisch nicht benötigt. Für Zahlungen innerhalb der Schweiz reicht in der Regel die IBAN. Der BIC oder SWIFT-Code ist für normale Inlandzahlungen üblicherweise nicht notwendig. Viele Banken drucken die IBAN direkt auf die Debitkarte oder stellen sie im E-Banking und in der App prominent dar.



QR-Rechnung statt Einzahlungsschein

Das Begleichen von Schweizer Rechnungen funktionieren sehr standardisiert. Statt eines deutschen Überweisungsträgers erhältst du meistens eine QR-Rechnung. Diese kann mit der Banking-App gescannt werden. Die Zahlungsdaten werden automatisch übernommen, was Fehler reduziert und Zahlungen sehr bequem macht.



Lastschrift ist weniger wichtig als in Deutschland

In Deutschland ist das Lastschriftverfahren sehr verbreitet. Viele Zahlungen für Verträge, Mitgliedschaften, Versicherungen oder Mobilfunkabos werden automatisch per SEPA-Lastschrift abgebucht. In der Schweiz gibt es das Lastschriftverfahren ebenfalls, es spielt im Alltag aber keine grosse Rolle mehr. Häufig erhältst du stattdessen eine QR-Rechnung oder nutzt eBill.



eBill als Schweizer Alternative zum Lastschriftverfahren

Eine moderne Alternative zum Lastschriftverfahren ist eBill. Dabei wird die Rechnung direkt ins E-Banking oder Mobile Banking geschickt. Du siehst den Rechnungssteller, den Betrag und das Fälligkeitsdatum und kannst die Zahlung mit wenigen Klicks freigeben. Bei regelmässigen Rechnungen lassen sich auch automatische Freigaben einrichten. eBill ist besonders praktisch für regelmässige Rechnungen, wie Krankenkasse, Telekom-Anbieter, Versicherungen, Strom oder Kreditkartenabrechnungen.



Debitkarte

Die deutsche Girocard gibt es in der Schweiz nicht. Zu einem Schweizer Privatkonto erhältst du normalerweise eine Debitkarte, meist als Debit Mastercard oder Visa Debit. Bei PostFinance gibt es die PostFinance Card, die ebenfalls breit einsetzbar ist.

Mit Schweizer Debitkarten kannst du in Geschäften, Restaurants, Online-Shops und im Ausland bezahlen. Kontaktloses Bezahlen ist weit verbreitet. Wichtig sind die Gebühren. Viele Schweizer Banken verlangen für Debitkarten eine Jahresgebühr oder integrieren sie in ein Bankpaket. Bargeldbezüge an Bancomaten der eigenen Bank sind häufig kostenlos. Bei Fremdbanken, im Ausland oder bei Zahlungen in Fremdwährungen können Gebühren anfallen. Gerade bei Auslandnutzung sind Schweizer Debitkarten nicht immer günstig, weil neben fixen Gebühren für die Auslandstransaktion oft auch hohe Wechselkursaufschläge hinzukommen.



Kreditkarte

Viele deutsche Einwanderer sind überrascht, dass Kreditkarten in der Schweiz häufig kostenpflichtig sind. Während es in Deutschland zahlreiche kostenlose Girokonten mit kostenloser Kreditkarte oder Debitkarte gibt, verlangen Schweizer Banken oft eine Jahresgebühr. Eine Standard-Kreditkarte der Hausbank kann schnell rund 100 Franken pro Jahr kosten, je nach Anbieter und Leistungsumfang auch mehr. Daneben gibt es in der Schweiz sogenannte Gratis-Kreditkarten ohne Jahresgebühr. Wir empfehlen die Beantragung einer kostenlosen Kreditkarte. In unserem Gratis-Kreditkarten-Vergleich findest du die passende Gratiskreditkarte.



TWINT

Twint ist eine Schweizer Mobile-Payment-Lösung, mit der du per Smartphone bezahlen und Geld senden kannst. Im Alltag ist Twint sehr praktisch: Du kannst Freunden Geld schicken, in Cafés und Restaurants bezahlen, an Marktständen einkaufen, Parkgebühren bezahlen oder in Onlineshops zahlen. Viele Schweizer Banken bieten eine eigene Twint-App an, die direkt mit dem Privatkonto verbunden ist. Zahlungen werden dann unmittelbar vom Konto abgebucht. Alternativ gibt es eine Prepaid-Lösung.



Bankpakete: Bequem, aber meist nicht günstig

Viele Schweizer Banken bieten nicht nur einzelne Privatkonten an, sondern sogenannte Bankpakete. Ein solches Paket enthält häufig ein Privatkonto, eine Debitkarte, eine Kreditkarte, E-Banking, Mobile Banking und teilweise weitere Leistungen wie kostenlose Bargeldbezüge oder Sparkonten. Der Vorteil ist die Einfachheit. Du erhältst alles aus einer Hand und musst nicht jede Leistung einzeln beantragen. Der Nachteil sind die dafür anfallenden Gebühren.



Gebühren

Schweizer Privatkonten sind nicht automatisch teuer, aber die Gebührenstruktur ist anders als in Deutschland. Achte nicht nur auf die monatliche Kontoführungsgebühr, sondern auf die Gesamtkosten. Wichtig sind vor allem die Kosten für die Debitkarte, Bargeldbezüge an fremden Bancomaten, Zahlungen im Ausland, Fremdwährungszuschläge, Kreditkarten, Papierauszüge und Auslandsüberweisungen. Manche Banken wirken auf den ersten Blick günstig, werden aber teuer, wenn du häufig Bargeld an fremden Bancomaten beziehst oder im Ausland mit der Karte zahlst. Gerade für Personen mit regelmässigen Zahlungen in Euro ist auch der Wechselkurs entscheidend. Eine günstige Überweisungsgebühr nützt wenig, wenn der Wechselkurs schlecht ist. Deshalb lohnt es sich, Banken, Smartphone-Banken und spezialisierte Anbieter für Währungswechsel und internationale Überweisungen zu vergleichen.



Geld von der Schweiz nach Deutschland überweisen

Obwohl die Schweiz nicht Mitglied der EU ist, nimmt sie am SEPA-Zahlungsverkehr teil. SEPA ermöglicht standardisierte Euro-Zahlungen zwischen teilnehmenden Ländern, darunter auch die Schweiz. Damit eine Zahlung aus der Schweiz nach Deutschland als SEPA-Zahlung verarbeitet wird, muss sie in Euro erfolgen und elektronisch erfasst werden. Die meisten Schweizer Banken verlangen für SEPA-Zahlungen keine oder nur geringe Gebühren. Trotzdem können Wechselkosten entstehen, wenn du Schweizer Franken in Euro wechselst.



Geld von Deutschland in die Schweiz überweisen

Auch der umgekehrte Weg ist möglich: Du kannst Geld von einem deutschen Konto in die Schweiz überweisen. Wenn du Euro auf ein Schweizer Konto schickst, wird der Betrag je nach Bank in Schweizer Franken gewechselt oder einem Euro-Konto gutgeschrieben, falls du ein solches hast. Auch hier solltest du auf Wechselkurs und Gebühren achten.

Für Einwanderer kann es sinnvoll sein, anfangs beide Konten zu behalten: das deutsche Konto für Euro-Zahlungen, das Schweizer Privatkonto für den Alltag in der Schweiz.



Bargeld und Bancomaten

Die Schweiz ist zwar sehr kartenzahlungsfreundlich, aber Bargeld spielt weiterhin eine Rolle. Bargeld beziehst du am besten mit der Debitkarte am Bancomat deiner Bank. Fremdbanken können Gebühren verlangen. Bei Kreditkarten sind Bargeldbezüge in der Regel deutlich teurer und sollten vermieden werden.



Online-Banking und Mobile Banking

Schweizer Banken haben in den letzten Jahren stark in digitales Banking investiert. Fast alle Institute bieten E-Banking, Mobile Banking, Kartensperrung per App, Push-Benachrichtigungen, QR-Scanner und teilweise Budgetfunktionen an. Smartphone-Banken gehen noch weiter und wickeln alles über die App ab.

Für deutsche Einwanderer ist gutes Mobile Banking besonders wertvoll, weil viele Schweizer Zahlungsprozesse digital sehr bequem sind.



Filialbank oder Smartphone-Bank?

Die Wahl hängt stark von deinen Bedürfnissen ab. Eine Filialbank kann sinnvoll sein, wenn du persönliche Beratung wünschst, Hypotheken oder Vorsorgeprodukte brauchst, eine lokale Ansprechperson möchtest oder Wert auf Schalterdienstleistungen legst.

Eine Smartphone-Bank ist interessant, wenn du möglichst tiefe Gebühren, eine moderne App und einfache Kontoeröffnung möchtest.


Schweizer Einlagensicherung

In der Schweiz sind Bankguthaben bis CHF 100’000 pro Person und Schweizer Bank gesetzlich geschützt. Die Sicherung erfolgt über das System von esisuisse, dem praktisch alle Schweizer Banken angeschlossen sind.


Schweizer Konten und Steuern

Ausländische Arbeitnehmende werden zunächst quellenbesteuert. Je nach Einkommen, Bewilligung, Vermögen oder persönlicher Situation kann zusätzlich eine ordentliche Steuererklärung erforderlich werden. In einer Schweizer Steuererklärung musst du Bankguthaben, Zinserträge und Wertschriften angeben. Das gilt nicht nur für Schweizer Konten, sondern auch für deutsche Konten, Depots, Sparkonten und andere Vermögenswerte.



Häufige Fehler bei der Kontoauswahl

Viele deutsche Einwanderer wählen einfach die erstbeste Bank, die ihnen der Arbeitgeber, Vermieter oder ein Bekannter nennt. Das ist bequem, aber nicht immer optimal. Ein häufiger Fehler ist, nur auf die monatliche Kontogebühr zu achten und andere Kosten zu ignorieren. Besonders Fremdwährungsgebühren, Kartengebühren und Bargeldbezüge können die Gesamtkosten stark beeinflussen.



Fazit: Schweizer Privatkonto früh organisieren und Gebühren vergleichen

Für deutsche Einwanderer ist ein Schweizer Privatkonto einer der wichtigsten organisatorischen Schritte nach dem Umzug. Am besten vergleichst du mehrere Anbieter, bevor du dich entscheidest. Klassische Banken bieten Beratung und Filialnetz, Smartphone-Banken oft günstigere Konditionen und moderne Apps. Unser Privatkonto-Vergleich hilft dir bei der Suche nach einem geeigneten Konto.

FAQ

Wie heisst das Girokonto in der Schweiz?

Das Girokonto heisst in der Schweiz in der Regel Privatkonto. Manche Banken verwenden auch Begriffe wie Lohnkonto, Zahlungskonto oder Alltagskonto. Gemeint ist jeweils ein Konto für den täglichen Zahlungsverkehr.

Brauche ich als deutscher Einwanderer ein Schweizer Privatkonto?

Ein Schweizer Privatkonto ist nicht zwingend, im Alltag aber sehr empfehlenswert. Arbeitgeber, Vermieter, Krankenkassen, Versicherungen und Behörden arbeiten mit Schweizer Zahlungsstandards. Für Lohnzahlungen, QR-Rechnungen, eBill und TWINT ist ein Schweizer Konto deutlich praktischer.

Welche Unterlagen brauche ich für eine Kontoeröffnung in der Schweiz?

Für die Eröffnung eines Schweizer Privatkontos verlangen Banken meist einen gültigen Reisepass oder Personalausweis, eine Schweizer Wohnadresse und je nach Bank zusätzliche Unterlagen wie Aufenthaltsbewilligung, Meldebestätigung, Mietvertrag oder Arbeitsvertrag.

Kann ich ein Schweizer Privatkonto online eröffnen?

Ja, viele Banken bieten mittlerweile eine Online-Eröffnung an. Digitale Banken und Smartphone-Banken setzen häufig vollständig auf die Kontoeröffnung per App. Bei klassischen Banken ist oft auch eine Eröffnung in der Filiale möglich.

Was ist eine QR-Rechnung?

Die QR-Rechnung ist der Schweizer Standard für Rechnungen. Sie enthält einen QR-Code mit allen wichtigen Zahlungsinformationen. Du kannst ihn mit der Banking-App scannen, wodurch Betrag, Empfänger und Referenz automatisch übernommen werden.

Was ist eBill?

eBill ist eine digitale Rechnungslösung in der Schweiz. Rechnungen werden direkt ins E-Banking oder Mobile Banking geschickt und können dort geprüft und freigegeben werden. Für wiederkehrende Zahlungen lassen sich je nach Bank auch automatische Freigaben einrichten.

Was ist TWINT?

TWINT ist eine weit verbreitete Schweizer Mobile-Payment-Lösung. Damit kannst du per Smartphone bezahlen, Geld an Freunde senden, in Onlineshops einkaufen, Parkgebühren bezahlen oder an Marktständen zahlen. Viele Banken bieten eine eigene TWINT-App an.

Muss ich mein deutsches Konto in der Schweizer Steuererklärung angeben?

Wenn du in der Schweiz steuerpflichtig bist und eine Steuererklärung einreichen musst, müssen grundsätzlich auch ausländische Bankguthaben, Depots, Zinserträge und Vermögenswerte angegeben werden. Das gilt auch für deutsche Konten.


 
 
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