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BEGINNER'S GUIDE: Smartphone-Banken in der Schweiz

Aktualisiert: 9. Apr.

So einfach eröffnet man ein Konto bei einer Neo-Bank

Sogenannte Neo- oder auch Smartphone-Banken haben sich in den letzten Jahren mit einem soliden Angebot etabliert. Viele bleiben aber aus Bequemlichkeit – trotz hoher Gebühren – bei ihrer Hausbank. Dank neuer Angebote ist Wechsel-Faulheit keine Ausrede mehr!

Schweizer Neo-Banken / Smartphone-Banken Übersicht Thumbnail, neon, yuh, Zak

Übersicht


 

1. Einleitung


Viele Banken bieten ihren Kunden Bankpakete an, die oft sehr undurchsichtig sind. Meist fällt eine monatliche Gebühr an, wie beispielsweise für das Bankpaket Smart der PostFinance, das monatlich mit CHF 5 zu Buche schlägt. Wer immer noch auf Papierauszüge setzen möchte, zahlt bei vielen Banken auch für diese Dienstleistung eine Gebühr. Gleichzeitig hat das Sparkonto mangels Zins an Bedeutung verloren und wurde bei diversen Bankinstituten zugunsten des Privatkontos abgeschafft.



2. Yuh, Zak, neon – die Schweizer Smartphone-Banken


Mit #Zak, #Neon oder #Yuh sind in den letzten Jahren einige Smartphone-Banken in den Schweizer Markt vorgestossen. Diese bestechen durch günstige Gebühren und ein schlankes sowie übersichtliches Angebot. Das Konto wird hier nicht in der Bankfiliale eröffnet, sondern über eine App.


Angebote wie #Yuh als Gemeinschaftsprojekt von Swissquote und PostFinance zeigen, dass die etablierten Player die neue Konkurrenz ernst nehmen und mit innovativen Produkten auf den Markt vordringen. Dies müssen sie auch, da gemäss einer Studie vor allem gut ausgebildete und zahlungskräftige Kunden zu Smartphone-Banken wechseln. Solche digitalen Banken eigenen sich aber nicht nur für digital-affine und junge Kunden, vielmehr ist der Einstieg in die Welt der Smartphone-Banken für alle Kundengruppen ziemlich einfach und interessant. Bei allen erwähnten Smartphone-Banken lässt sich innerhalb weniger Minuten ein Konto eröffnen.



3. Bankgebühren sparen – unsere Tipps


Tipp 1: Wechseln

Aus Bequemlichkeit bleiben viele Bankkunden ihrer Bank treu – oftmals auch ein Leben lang. Viele Banken ködern Junge und Auszubildende mit attraktiven

Angeboten, in der berechtigten Hoffnung, dass ihnen diese auch während dem Erwerbsleben als gute und und vor allem treue Kunden erhalten bleiben. Auf diesen Trick sollte man nicht leichthin hineinfallen und spätestens nach Abschluss der Ausbildung aktiv werden. Da heute viele Bankprodukte digital, also ohne den Besuch einer Bank, eröffnet werden können, haben auch Couchpotatoes keine Ausrede mehr.



Tipp 2: Smartphone-Banken wie Yuh, Zak oder neon nutzen

Neobanken überzeugen mit sehr günstigen, oft sogar kostenlosen Angeboten. Neobanken bestechen zudem mit innovativen und benutzerfreundlichen Apps. Die Bank trägt man damit jederzeit in der Hosentasche. Kunden, die Webversionen oder physische Beratung wünschen, werden darin aber wohl einen Nachteil sehen. Die erwähnten Smartphone-Banken sind genauso sicher, wie die traditionellen Banken auch. Bei Schweizer Neobanken greift die sog. Einlagensicherung (bis CHF 100'000), welche dich vor Verlusten schützt.


Tipp 3: Bei Spezialangeboten aufpassen

Auszubildende und Studenten werden als (hoffentlich) künftige zahlungskräftige Kunden mit attraktiven Angeboten umworben. Klassische Banken, wie beispielsweise die UBS oder Kantonalbanken, machen mit attraktiven Konditionen auf sich aufmerksam. Neben Gratiskonto und -karten gibt es meist weitere Goodies, wie Rabattprogramme oder vergünstigte Preise für Freizeitangebote. Dabei sollte man aber stets bedenken, dass man irgendwann ins Arbeitsleben startet und diese Konten auf einen Schlag nicht mehr gratis sind und auch die tollen Goodies wegfallen. Daher sollte man sich bei Wechselfaulheit lieber von Anfang an eine Bank aussuchen, bei der man auch nach der Ausbildung von attraktiven Konditionen profitiert. Wer allerdings den Wechsel nach der Ausbildung nicht scheut, sollte sich das Kündigungsdatum im Kalender eintragen, um die Kündigungsfristen nicht zu verpassen.


Tipp 4: Im Ausland aufpassen

Zahlt man mit der Karte im Ausland, bieten Neobanken meist deutlich attraktivere Konditionen, als klassische Bank- oder Kreditkarten. Bei #neon fällt beispielsweise weder ein #Wechselkursaufschlag noch eine #Bearbeitungsgebühr an, vielmehr wird der Mastercard-Referenzkurs weitergeben. Wichtig ist auch, dass man im Ausland (auch bei ausländischen Online-Shops) stets in der jeweiligen Landeswährung zahlt, d.h. nicht in Franken, da man sonst meist Opfer einer ungünstigen Währungsumrechnung wird. Auch Bankautomaten kennen hohe Gebühren, wobei im Besondren bei Automaten von Drittanbietern aufzupassen ist.


Tipp 5: Auf Papier verzichten

Sei es für Kreditkartenabrechnungen, Bankbelege oder Steuerauszüge – viele Anbieter verlangen heute für Papierdokumente Gebühren. Wer sein Archiv online führt, spart Geld und schont die Umwelt. Bei den Smartphonebanken findest du alle deine Abrechnungen und Steuerbescheinigungen direkt in der App. Dies ist einerseits ziemlich praktisch, da du jederzeit und von überall aus Zugriff auf deine Dokumente hast, und andererseits wird auch nicht unnötig Papier verschwendet.



4. Unser Fazit


Mit kombinierten Produkten versuchen Bankdienstleister ihre Kunden zu binden. Debitkarte, Privatkonto, Sparkonto, Depot, usw. aus einer Hand tönt bequem und ist bequem. Die Bequemlichkeit hat aber ihren Preis. Es lohnt sich, zu vergleichen; auch nur um Transparenz zu schaffen und um objektiv beurteilen zu können, wie viel mehr man für die "Bequemlichkeit" bezahlen muss. Nur so lassen sich bewusste Entscheidungen treffen.


Wer für seine Bankgeschäfte stets den günstigsten Anbieter auswählt, fährt kostenmässig deutlich besser. Dank einfacher Eröffnungsprozesse gerät heute auch das Argument der Bequemlichkeit je länger je mehr in den Hintergrund.


Auch wenn du dir noch nicht sicher bist, ob ein Konto bei einer Smartphonebank wie Yuh, Zak oder neon deinen Ansprüchen genügen würde, empfehlen wir dir, es einfach mal auszuprobieren. Denn Probieren geht bekanntlich über Studieren. Ein solches Konto ist innerhalb weniger Minuten eröffnet und bei der Verwendung unserer Promotionscodes erhältst du sogar noch einen Startbonus obendrauf.


Gerne verweisen wir hierzu auf unsere Erfahrungsberichte & Reviews zu Yuh, Zak und neon. Diese werden dir dabei helfen, jene Smartphonebank zu finden, die deine Bedürfnisse am besten abdeckt.


Mit Hilfe unserer Vergleichsseite siehst du auf einen Blick, wie Neo-Banken gegenüber anderen Schweizer Privatkonten abschliessen. Und mit unserem Direktvergleichs-Tool kannst du Privatkonten direkt gegenüberstellen und side-by-side vergleichen.

 

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